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Golf Handicap Rechner
Rechne deinen Handicap-Index nach dem World Handicap System aus, ganz ohne Anmeldung. Trage deine Runden ein, den Rest übernimmt der Rechner. Alles läuft direkt in deinem Browser, es werden keine Daten übertragen.
1. Platzdaten
Course Rating, Slope und Par stehen auf der Scorekarte. Die Werte gelten als Vorgabe für neue Runden und lassen sich pro Runde überschreiben.
Erweitert: PCC
Im Normalfall 0. Nur setzen, wenn dein Club einen Wert veröffentlicht hat.
2. Deine Runden
Trage dein gespieltes Ergebnis ein (bereits um Netto-Doppelbogey gekappt). Ab drei Runden gibt es einen Index, ab 20 Runden zählen die besten acht.
Dein Handicap-Index
–
Trage mindestens drei Runden ein.
| Runde | Ergebnis | Differential | Gewertet |
|---|
3. Course Handicap für deine nächste Runde
Wie viele Vorgabenschläge du auf einem bestimmten Platz bekommst. Nutzt den oben berechneten Index und die Platzdaten aus Schritt 1.
Stableford-Rechner
Trage dein Course Handicap und deine Schläge pro Loch ein. Par und Stroke Index stehen auf der Scorekarte. Der Rechner verteilt deine Vorgabenschläge und zählt die Punkte zusammen.
| Loch | Par | SI | Schläge | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 0 | |||
| 2 | 0 | |||
| 3 | 0 | |||
| 4 | 0 | |||
| 5 | 0 | |||
| 6 | 0 | |||
| 7 | 0 | |||
| 8 | 0 | |||
| 9 | 0 | |||
| 10 | 0 | |||
| 11 | 0 | |||
| 12 | 0 | |||
| 13 | 0 | |||
| 14 | 0 | |||
| 15 | 0 | |||
| 16 | 0 | |||
| 17 | 0 | |||
| 18 | 0 |
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Wie das Handicap nach WHS berechnet wird
Seit 2021 rechnet Deutschland nach dem World Handicap System. Vorher gab es national sehr unterschiedliche Systeme, was einen Vergleich zwischen Ländern praktisch unmöglich machte. Heute gilt weltweit dieselbe Rechnung, und sie besteht im Kern aus nur drei Schritten: Für jede Runde wird ein Score Differential gebildet, aus den besten dieser Differentials wird der Handicap-Index gemittelt, und dieser Index wird für jeden Platz in ein Course Handicap umgerechnet.
Schritt 1: Das Score Differential
Das Score Differential übersetzt eine gespielte Runde in eine platzunabhängige Zahl. Die Formel lautet: (113 ÷ Slope) × (Adjusted Gross Score − Course Rating − PCC). Der Adjusted Gross Score ist dein Ergebnis, nachdem jedes Loch auf maximal Netto-Doppelbogey gekappt wurde. Diese Kappung sorgt dafür, dass ein einzelnes katastrophales Loch dein Handicap nicht verzerrt. Das Course Rating zieht die Schwierigkeit des Platzes ab, und der Faktor 113 ÷ Slope normiert das Ergebnis auf einen Platz durchschnittlicher Schwierigkeit. Ein Beispiel: Du spielst 90 Schläge auf einem Platz mit Course Rating 72,0 und Slope 130. Dann ist dein Differential (113 ÷ 130) × (90 − 72,0) = 15,6.
Schritt 2: Vom Differential zum Handicap-Index
Der Handicap-Index ist nicht der Durchschnitt aller Runden, sondern der Durchschnitt deiner besten Runden. Das ist Absicht: Das WHS will abbilden, wozu du in der Lage bist, wenn es gut läuft, nicht wie dein Mittelwert aussieht. Wie viele Runden herangezogen werden, hängt davon ab, wie viele auswertbare Ergebnisse vorliegen. Bei drei Runden zählt nur die beste, zusätzlich wird ein Abschlag von 2,0 vorgenommen. Bei sechs Runden sind es die besten zwei mit einem Abschlag von 1,0. Ab neun Runden entfallen die Abschläge, und ab 20 Runden zählen die besten acht aus den letzten zwanzig. Ältere Runden fallen automatisch heraus, sobald neue dazukommen. Der Index wird auf eine Nachkommastelle gerundet, der höchstmögliche Wert ist 54,0.
Schritt 3: Course Handicap und Playing Handicap
Mit dem Index allein kannst du auf dem Platz nichts anfangen, denn er sagt nichts darüber, wie schwer der Platz vor dir ist. Dafür gibt es das Course Handicap: Index × (Slope ÷ 113) + (Course Rating − Par), gerundet auf eine ganze Zahl. Genau diese Zahl an Vorgabenschlägen bekommst du auf diesem Platz von diesem Abschlag. Auf einem schweren Platz fällt sie höher aus als auf einem leichten, und genau darin liegt der Sinn des Systems. Im Turnier kommt oft noch eine Vorgabenanpassung dazu, das Playing Handicap. Im Einzel-Zählspiel sind das üblicherweise 95 Prozent des Course Handicaps, weil sich statistisch gezeigt hat, dass volle Vorgaben höhere Handicaps bevorteilen.
Wie die Vorgabenschläge auf die Löcher verteilt werden
Jedes Loch hat einen Stroke Index von 1 bis 18, der die Schwierigkeit angibt. Deine Vorgabenschläge werden der Reihe nach vergeben: Bei einem Course Handicap von 12 bekommst du je einen Schlag auf den Löchern mit Stroke Index 1 bis 12. Liegt dein Handicap über 18, beginnt die Verteilung von vorn, du bekommst also auf den schwersten Löchern zwei Schläge. Spieler mit Plus-Handicap geben Schläge ab, und zwar beginnend auf dem leichtesten Loch.
Stableford: warum Punkte statt Schläge
Bei Stableford zählst du nicht Schläge, sondern Punkte relativ zu deinem Netto-Ergebnis. Netto-Par gibt zwei Punkte, ein Netto-Birdie drei, ein Netto-Eagle vier, ein Netto-Bogey einen. Ab Netto-Doppelbogey gibt es null. Der praktische Vorteil: Ein verunglücktes Loch kostet dich höchstens zwei Punkte, du kannst es aufnehmen und weiterspielen, statt die Runde zu ruinieren. Deshalb ist Stableford die verbreitetste Spielform im Clubbetrieb, und deshalb rechnet der zweite Reiter oben genau das aus.
Was dieser Rechner nicht ist
Er ist kein Ersatz für dein Stammblatt. Offiziell führt dein Heimatclub das Handicap, und nur dort eingereichte Runden sind vorgabenwirksam. Was dieser Rechner kann: Runden vorab durchspielen, eine Vorgabe nachvollziehen, vor dem Turnier ausrechnen, wie viele Schläge du bekommst. Die Rechnung folgt der WHS-Formel, aber die Verantwortung für dein offizielles Handicap bleibt beim Club.
Häufige Fragen
Wie viele Runden brauche ich für ein Handicap?
Mindestens drei auswertbare Runden. Bei drei Runden zählt dein bestes Score Differential minus 2,0. Je mehr Runden du einträgst, desto stabiler wird der Index. Ab 20 Runden zählen die besten acht.
Was ist der Unterschied zwischen Handicap-Index und Course Handicap?
Der Handicap-Index ist deine platzunabhängige Spielstärke, eine Zahl mit einer Nachkommastelle. Das Course Handicap rechnet diesen Index auf einen konkreten Platz und Abschlag um, also auf dessen Slope und Course Rating. Auf einem schweren Platz bekommst du mehr Vorgabenschläge als auf einem leichten.
Was bedeuten Course Rating und Slope?
Das Course Rating sagt, wie viele Schläge ein Scratch-Spieler auf diesem Platz und Abschlag im Schnitt braucht. Der Slope beschreibt, wie stark die Schwierigkeit für Spieler mit höherem Handicap ansteigt. 113 ist der neutrale Slope-Wert, deshalb taucht die Zahl in jeder WHS-Formel auf.
Was ist der PCC?
Die Playing Conditions Calculation gleicht ungewöhnliche Bedingungen wie Sturm oder extrem harte Grüns aus. Sie wird zentral berechnet und liegt fast immer bei 0. Wenn du keinen Wert vom Club bekommen hast, lässt du das Feld einfach auf 0.
Rechnet dieser Rechner mein offizielles Handicap aus?
Er rechnet exakt nach der WHS-Formel, ist aber kein Ersatz für dein Stammblatt. Offiziell führt dein Heimatclub das Handicap. Nutze den Rechner, um Runden vorab durchzuspielen oder eine Vorgabe nachzuvollziehen.
Wie funktioniert die Stableford-Wertung?
Du bekommst Punkte relativ zu deinem Netto-Ergebnis: Netto-Par gibt 2 Punkte, Netto-Birdie 3, Netto-Eagle 4, Netto-Bogey 1. Alles ab Netto-Doppelbogey gibt 0 Punkte. Deshalb kannst du ein Loch aufgeben, ohne die ganze Runde zu verlieren.
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